In metallverarbeitenden Betrieben gibt es zahlreiche Zündquellen: Brandschutz ist daher unumgänglich!

brandschutzBrände können für Betriebe verheerende Folgen haben und Existenzen zerstören. Laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) lagen die Schäden durch Brände vor zwei Jahren bei etwa 1,3 Milliarden Euro.

Bereits ein fehlerhaftes Gerät kann einen Brand auslösen und riesige Schäden verursachen. Trotzdem werden die Gefahren durch Brände gerade von den entscheidenden Personen im Betrieb oft unterschätzt. Umfassender und präventiver Brandschutz scheint häufig in Metallhandwerksbetrieben sekundäre Priorität zu haben. Da heißt es dann oftmals leichtsinnig: „Bei uns hat es noch nie gebrannt!“

Zwar decken entsprechende Versicherungen in der Regel den materiellen Schaden ab, jedoch können sie den Verlust von Marktanteilen, von Kunden oder sogar Mitarbeitern nicht regeln. Viele Betriebe kommen nach einem Brand in wirtschaftliche Nöte oder sogar in die Insolvenz. Ganz zu schweigen von nicht ersetzbaren Verlusten, wie die Gesundheit oder gar Menschenleben. Um vorzubeugen, ist ein geregelter und aktueller Brandschutz im eigenen Betrieb, der auch die eigenen Mitarbeiter integriert, unverzichtbar.

Eine geregelte Brandschutzorganisation schafft die Voraussetzung für wirkungsvollen Brandschutz und bereitet auf den Ernstfall vor. Regelmäßige Brandschutzübungen der Mitarbeiter sorgen für das richtige Verhalten im Falle eines Feuers. Bei Neubauten oder Umbauten sowie Nutzungsänderungen und Anmietung von Gewerbeimmobilien ist es wichtig, bestehende Brandschutzkonzepte zu beachten und diese ggfs. zu aktualisieren. Nachträglich auf Gebäude montierte Photovoltaik-Anlagen sollten mit dem jeweiligen Versicherer abgestimmt werden. Notausgänge und Fluchtwege müssen immer eindeutig gekennzeichnet und freigehalten werden. Sie sollten auf kürzestem Weg ins Freie führen.Technische Brandschutzanlagen, wie stationäre Löschanlagen, Brandmeldeanlagen, Blitzschutzanlagen, Anlagen zur Rauch- und Wärmefreihaltung, müssen regelmäßig von entsprechend geschultem Fachpersonal gewartet und instandgehalten werden. Ein stetiger Austausch mit der ortsansässigen Feuerwehr und Termine für gemeinsame Begehungen oder Übungen sorgen für ein besseres Verständnis und eine gute Ortskenntnis.