Zukunft braucht Visionen: Neue Möglichkeiten durch digitale Räume.

Lockdown und Kontaktbeschränkungen haben große Teile des gesellschaftlichen Lebens ins Digitale verlegt. Gut, dass es kreative Alternativen gibt, wie man gesellschaftlichen Herausforderungen mit konstruktivem Ideenreichtum begegnet.

Ob Videokonferenzen, der Austausch auf Social-Media-Plattformen oder das Einkaufen in Online-Shops: Man stelle sich das gesellschaftliche Leben in diesen Zeiten ohne digitale Möglichkeiten vor. Was vorher schon nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken war, hat mit der Pandemie eine ganz neue Relevanz bekommen. Dass der Nutzen von digitalen Räumen jedoch weit über diese Zwecke hinausgehen kann, beweisen Unternehmen aus der Kreativwirtschaft. Sie haben neue Türen zu virtuellen Räumen geöffnet und interaktive Installationen, mobile Anwendungen und Multi-Touch-Lösungen für Unternehmen und Institutionen entwickelt.

Insbesondere seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach allen Arten von digitalen und hybriden Formaten gestiegen: von Remote-Vertriebspräsentationen über digitale Messen bis hin zu virtuellen Führungen. Wie vielseitig die Möglichkeiten sind, zeigt ein Blick in die Zukunft. Messen und Events könnten grundsätzlich hybrid stattfinden. Digital Teilnehmenden könnte ermöglicht werden, sich per Telepräsenz-Screens oder sogar per Telepräsenz-Roboter beim physischen Event dazu zuschalten, um eine transparente Kommunikation zwischen dem Vor-Ort-Event und der Online-Repräsentation zu ermöglichen.

Abgesehen von der Transformation von Veranstaltungen, gibt es aber besonders bei Remote-Präsentationen in Unternehmen noch große Potenziale. Beispielsweise könnten Vorträge von Unternehmensinhalten im Video-Gespräch viel beeindruckender und spielerischer präsentiert werden. Wo momentan noch das Webcam-Bild und der geteilte Desktop mit Powerpoint-Präsentation der Status Quo sind, werden Teilnehmer in einen virtuellen Showroom geführt. Der Präsentator wird live gefilmt und ist dann Teil der 3D-Umgebung des Unternehmens, beispielsweise einer Produktionsanlage.

Digitale Räume versprechen zu einer nicht mehr aus unserem gesellschaftlichen Bewegungsradius wegzudenkenden Erweiterung für wirtschaftliche und kulturelle Repräsentationen zu werden.